Gottesdienst


Predigtplan der Adventgemeinde Deutschland: www.adventisten.de/kirche-vor-ort/predigtplan

Der wichtigste Bestandteil unseres Gemeindelebens ist der Gottesdienst. Wir finden uns dazu jeden Samstag um 09:30 Uhr in unseren Räumen im Bültenweg 14 zusammen.

Im Mittelpunkt unseres Zusammenseins steht die Begegnung untereinander und die Gemeinschaft mit Jesus Christus. Gemeinsam wollen wir Gott mit Wort und Musik anbeten, sein Wort (die Bibel) studieren und von ihm in der Predigt hören.

Unser Gottesdienst ist in zwei Abschnitte eingeteilt:

1. Bibelstudium (09:30 - 10:20 Uhr)
2. Lobpreis und Verkündigung (10:30 - 11:45 Uhr)

Im ersten Teil, dem Gesprächsgottesdienst, sprechen wir in Gruppen über Gottes Wort. Dazu dient uns eine Studienanleitung. In den Gesprächen geht es um verschiedene Themen des Glaubens sowie der Beziehung zu Gott und was er uns durch die Bibel für unser Leben mitgeben möchte.

Im zweiten Teil unseres Gottesdienstes hören wir Gottes Wort in der Predigt.

Auch Kinder sind bei uns herzlich willkommen! Für sie ist eine Betreuung in unseren Nebenräumen gewährleistet.

Andacht

Sei mutig und entschlossen! Hab keine Angst und lass dich durch nichts erschrecken; denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst! Josua 1,9 (Gute Nachricht Bibel)

Manchmal fühlen wir uns wie ein Schiffskapitän, der sich bemüht, sein Schiff auf stürmischer See auf Kurs zu halten. Die Umstände hängen über uns wie ein dichter Nebel. Die Arbeit, die Menschen, die Kinder oder auch mein Tun oder Nichttun – das alles gibt uns manchmal das Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben. Was hält uns ab, der Mensch zu sein, der wir in diesem Stadium unseres Lebens gern wären?

Als Gott uns schuf, stattete er uns mit der Fähig­keit zu wählen aus. Wir können das Leben wählen oder den Tod (vgl. 5 Mo 30,15). Wir können das Negative wählen oder uns für das Positive entschei­den. Wir können wählen, glücklich zu sein oder uns miserabel zu fühlen.

Josua hatte die Wahl, das Volk Israel in das gelob­te Land zu führen, nachdem Mose gestorben war. Dazu hatte ihn Gott berufen. Und er versprach Josua, bei ihm zu sein, wohin er auch immer gehen sollte (Jos 1,5).

„Schmerz ist unausweichlich, aber der Jammer ist wählbar“ – so lautet eine Kapitelüberschrift im Buch Steck dir eine Geranie an den Hut und sei glücklich von Barbara Johnson. Sie schreibt: „Wir können wählen, in unserem Herzen die Dornen der Enttäuschudng, des Versagens, der Einsamkeit und der Bestürzung auf­grund der gegenwärtigen Situation anzuhäufen, oder wir können die Blumen von Gottes Gnade, ungebun­dener Liebe, auernder Gegenwart und unerreichter Freude ansammeln.“ (S. 11)

Die Johnsons verloren einen Sohn in Vietnam, ein weiterer wurde von einem betrunkenen Autofahrer getötet und der übriggebliebene Sohn gestand ihnen, dass er homosexuell ist. Zur gleichen Zeit bemerk­te Barbara, dass sie Diabetes hatte. Trotz all dieser Schwierigkeiten hatte sie beschlossen, das zu ändern, was ihr möglich war, nämlich ihre eigene Haltung zu diesen Ereignissen.

Jesus hat Balsam für verletzte Gefühle. Er kann uns Freude und Frieden geben, damit wir unsere Schmerzen ertragen können, ohne zu verbittern. Er kann uns Liebe geben, um den Hass zu vertreiben. Er hat Hoffnung gegen unsere Verzweiflung und Annahme gegen unser geringes Selbstwertgefühl. Er kann unsere überkritische Einstellung in eine Hal­tung der Annahme und Ermutigung verwandeln.

Ingrid Naumann

© Advent-Verlag Lüneburg